Gilt ein teures Rennrad als Dienstrad?

Gilt ein teures Rennrad als Dienstrad?

by Rainer, 15. Juni 2016

Rennrad als Dienstrad ?

Was nicht alle wissen: ein Rennrad als Dienstrad geltend zu machen, ist eine lohnende Option. Durch den Erlass der Finanzbehörden der Länder aus 2012 kann die Ein-Prozent-Regelung, die vorher nur Dienstwagen vorbehalten war, nun auch auf Dienst-Fahrräder angewendet werden. Und es unerheblich um welchen Fahrradtyp es sich dabei handelt. Renn- und Sporträder fallen also genau so unter die Regelung, wie das klassische Stadt- oder Trekkingrad. Leasing wird also auch für uns Rennradfahrer auf diesem Weg interessant!

Was das praktisch bedeutet

Arbeitgeber, Arbeitnehmer sowie Selbständige können von dieser Regelung gleichermaßen profitieren.

Der Arbeitgeber bietet dem Arbeitnehmer das geleaste Rad zur Nutzung an und wandelt dazu Teile des Gehaltes direkt um. Der Arbeitgeber spart Steuern, da er die Leasingkosten als Betriebsausgaben voll und unmittelbar absetzen kann. Neben der Motivierung der Mitarbeiter und einer positiven Publicity ergeben sich sogar noch weitere direkte wirtschaftliche Vorteile, da der Arbeitgeber über den Weg der direkten Gehaltsumwandlung auch noch Lohnnebenkosten spart.

Alternativ kann der Unternehmer die Bikes auch leasen und den Mitarbeitern kostenlos zur Verfügung stellen. Der Mitarbeiter hat den Bruttolistenpreis mit 1% der Lohnsteuer zu unterwerfen, während der Unternehmer die Leasingrate als Betriebsausgabenabzug geltend machen kann.

Aus Arbeitnehmersicht ist das Ganze ebenfalls eine super Sache. Die Finanzierung seines Wunschbikes geschieht in Raten (36 oder 48 Monate) aus seinem monatlichen Bruttogehalt. Das Fahrrad gilt als Dienstrad, kann durch die 1% Regelung jedoch zu 100% als Privatrad genutzt werden. Der finanzielle Vorteil, gegenüber dem Privatkauf durch den Mitarbeiter, kann bis zu 40% der Anschaffungskosten betragen, wenn man alle Steuereffekte zusammenrechnet. Außerdem hauen die monatlichen Raten nicht so sehr ins Budget wie ein Sofortkauf. Dadurch wird vielleicht auch das höherwertige und besser ausgestattete Rennrad eine echte Alternative zum Standardbike.

Für Selbständige rechnet sich die Sache ebenso. Sie können das Rad  leasen und als Dienstrad nutzen. Für sie gilt die 1% Regelung analog zur Dienstwagenregelung, die Leasingkosten können sie jedoch sofort als Betriebsausgaben absetzen. Selbständige, die Vorsteuer abzugsberechtigt sind haben einen weiteren Vorteil, da Sie die gezahlte MwSt monatlich sofort geltend machen können.

Wie läuft das bei Peloton ?

Ab sofort bieten wir Euch die Möglichkeit ein Rennrad als Dienstrad zu finanzieren. Wir arbeiten dazu mit einer Leasinggesellschaft zusammen, die die gesamte Abwicklung des Vorgangs übernimmt. Ihr braucht also nur bei uns reinschauen, und Euch aus unserem Angebot das Bike aussuchen, um das es geht. Es ist dabei unerheblich ob das Bike derzeit bei uns im Laden steht, oder erst noch bestellt oder gar aufgebaut werden muß. Einmal ausgesucht, erstellen wir gemeinsam bei uns im Laden eine Online-Leasinganfrage bei der Leasinggesellschaft. Das wars: alles weitere regelt nun die Leasinggesellschaft direkt mit dem Arbeitgeber. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Arbeitgeber in so ein Modell einwilligt.

Mehr Informationen gibt es auch auf der Webseite der Leasinggesellschaft, mit der wir zusammen arbeiten. Fragen auch gerne jederzeit auch per Email an uns.

Und wer sich alles gerne schon mal für sein Wunschrad ausrechnen möchte: hier geht es zum Vorteilsrechner.

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