Rotor INPower Road – Leistungsmessung für alle

Rotor INPower Road – Leistungsmessung für alle

by Rainer, 9. September 2018

Rotor INpower Road

Mit einem Preis von 699 Euro eröffnet ROTOR dem ambitionierten Radsportler die Welt der Wattmessung und hat an der neuen INpower DM kräftig nachgelegt.

Auf der letzten Eurobike präsentierte ROTOR den lang erwarteten Wechsel zum Direct Mount System (DM) auch für Rennräder. Das ermöglicht es dem spanischen Hersteller nun, für alle neuen Kurbel ein standardisiertes und einfach zu konfigurierendes Baukastensystem zu verwenden. Ich hatte über die Anfänge der Modularisierung im Rennradbereich bereits an anderer Stelle im Blog  berichtet. Was bisher im Angebot der Spanier fehlte waren unter anderem kurbelbasierte Wattmess-Systeme die ebenfalls den neuen modularen Standard nutzen konnten (Rotor INPower Road).

Mit den beiden neuen 2INpower und INpower Powermetern ist das jetzt auch möglich. Der zuletzt vorgestellte Einsteiger-Powermeter INpower DM erhielt für sein Konzept, die neue Technik und den hochattraktiven Preis von 699,- Euro den EUROBIKE GOLD AWARD 2018. Die 2INPower mit beidseitiger Leistungsmessung gibt es für ebenfalls attraktive 1.299,- Euro.

ACS, der deutsche Vertrieb der Produkte aus dem Hause Rotor beschreibt die neuen Powermeter und ihre Besonderheiten wie folgt:

INpower DM ROAD und MTB

Mit dem INpower DM MTB als Vorbild entstand die Straßenradversion INpower DM Road. Die Updates im Überblick:

  • Bluetooth ergänzt das ANT+ Funkprotokoll als Übertragungsstandard und zieht damit mit der 2INpower gleich. So ausgerüstet lässt sich die kostenlose Analyse-App ROTOR POWER auch mobil am INpower DM nutzen.
  • Das System ist teilmodular aufgebaut und unterscheidet sich damit nur insofern von den beiden neuen Rennradkurbeln ALDHU und VEGAST, als dass der rechte Kurbelarm fest mit der neuen Direct Mount Achse verbunden ist
  • Der Direct Mount Spline ermöglicht die Aufnahme der neuen DM-Kettenblätter von ROTOR. Rechten Kurbelarm mit Achse herausziehen, Kettenblatt von links aufstecken und fixieren, Achse wieder einführen und mit dem linken Kurbelarm das System verriegeln. Der feine Spline ermöglicht das auf ein Grad exakte Ausrichten von Q-RINGS und eröffnet damit ein noch besseres Finetuning als dies bisher möglich war.
  • Ein- und Zweifachblätter gibt es in allen gängigen Größen von 38-54Z, Doppelkettenblätter im Onepiece-Design (aus einem Block gefräst) 50/34, 52/36 und 53/39 verfügbar – 54/32 sowie 46/30 sind angekündigt. Alle Kettenblätter gibt es klassisch rund oder als Q-RINGS.
  • Ein DM-Spider ermöglicht abweichend dazu die Nutzung von Lochkreis-Kettenblättern in 110×4 (verfügbar) oder 110×5 (ab September 2018)
  • Der schnelle Wechsel eines Kettenblatts oder der Umbau auf ein anderes Rad ist ein weiterer, großer Vorteil der neuen INpower. Innerhalb von zwei Minuten und nur mit einem 10er/8er (ROAD/MTB) Innensechskant bewaffnet, gelingt auch dem Laien der Tausch.

Mit der INpower DM MTB ist, ebenfalls sofort verfügbar, auch das Mountainbike-Pendant zum gleichen Preis von 699 Euro eine sehr attraktive Lösung für XC- und Marathonbiker. Mit 7 Schutzcovern lässt sich der MTB-Powermeter farblich an das Bike anpassen oder ein optischer Akzent setzen.

Die Software

2INpower und INpower-Nutzer erhalten von ROTOR Zugriff auf die kostenlose Analysesoftware für PC, Mac, iOS und Android. Die Verbindung zum Rechner und Smartphone gelingt problemlos per Bluetooth, während ANT+ zumeist als Standard für die Datenübermittlung zum Radcomputer genutzt wird. Die ROTOR POWER-App bietet einen fast gleichen Funktionsumfang wie die Desktop-Software, ist aber auch unterwegs und im Trainingslager jederzeit einsetzbar. Mit ihr gelingt der Zugriff auf die Daten der Tritteffizienz, die Balanceanalyse oder auch die korrekte Einstellung der ovalen Q RINGS auf Basis eines Vorher-Nachher-Vergleichs mit runden Kettenblättern. Wer mag, schaut sich live per Torque 360 die Kraftverteilung einer vollen Kurbelumdrehung an.

Zahlreiche weitere Funktionen machen die Software von INpower und 2INpower zu einem leistungsfähigen Effizienzelement.

Neue Firmware für INpower DM

Zu Ende Juli hat ROTOR auch eine neue Firmware für INpower DM bereitgestellt. Das Firmwareupdate gilt nur für die neuen DM-Modelle, nicht für die bisherige INpower! Das Update kann von einer ungeeigneten Kurbel zwar wieder entfernt werden, erlaubt aber keinen Betrieb der Leistungsmessung.

Was macht die neue INpower DM so attraktiv?

Technisch gesehen bietet die neue INpower DM Funktionen der Premiumklasse, wie sie bisher nur bei der 2INpower integriert waren. Von der beidseitigen Messung abgesehen. Das DM-System bietet jetzt schon das System der Zukunft mit einer extrem kraftschlüssigen und wartungsfreien Direktverbindung an der Achse.

Dank der Kommunikationserweiterung per Bluetooth und einer neuen Firmware ist der Abstand zwischen 2INpower und Inpower noch geringer geworden. Wenn eine einseitige Messung reicht, sind die aufgerufenen 699 Euro plus Kettenblätten auch gegenüber einer Kombination aus Powermeter-Pedal plus Kurbelgarnitur hochattraktiv.

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